Hochwasserschutz und Renaturierung der Gusen

Niedrige Uferbank beim "Radereck" ist Schuld an örtlichen Überflutungen.

Stand 2016-10-07


CHRONOLOGISCHE ÜBERSICHT:

2016-06-30, GR-Sitzung:   Wir erhalten von Bgm. Aufreiter die Auskunft, dass für die vorgesehene Aufschüttung beim "Radereck" keine wasserrechtliche Bewilligung erteilt wird.

2016-05:   Die Bauarbeiten am Flussbett in St. Georgen sind abgeschlossen. Beim "Radereck" ist die Uferböschung Richtung Ortschaft Gusen unverändert niedrig geblieben.

Die Gusen ist im Langensteiner Gemeindegebiet noch immer verklaust und voll von Anlandungen. Die angekündigten Ausbaggerungsarbeiten für 2016 und 2017 haben noch nicht begonnen. Wo die Arbeiten im April 2014 erfolgt sind, ist uns nicht bekannt.

Gusen oberhalb der Wimmingerbrücke

Die Gusen oberhalb der Wimmingerbrücke


Wimmingerbrücke in St. Georgen

Die Wimmingerbrücke nach den Bauarbeiten


Gusen unterhalb Radereck

Rest vom Biberdamm unterhalb vom Radereck


Gusener Becken

Retentionsraum Gusener Becken


2016-04:   Wanderausstellung "Hochwasser - 20 %" in St. Georgen/Gusen

(Infos: Die Ausstellung als PDF)

Hochwasser - 20 %


2016-03-17, GR-Sitzung:   Bgm. Aufreiter erklärt, dass er von St. Georgens Bgm. Wahl (SPÖ) eine Zusage für die nötigen Arbeiten am "Radereck" hat.

2015-12-17, GR-Sitzung:   Gottfried Stütz weist darauf hin, dass beim "Radereck" (Gemeindegebiet von St. Georgen) ein Biber durch seinen Damm die Gusen um 65 cm aufgestaut hat. Oberhalb hat er Bäume umgenagt und so für weitere Verklausungen gesorgt. Der Biber ist gemäß der BH Perg zu schützen. 

Der uns in der Sitzung vorgelegte mittelfristige Finanzplan für die Jahre 2016 bis 2020 sieht keine weiteren Schritte in Richtung Realisierung dieses Projektes vor.

2015-06-25, GR-Sitzung:   Der Gewässerbezirk Linz plant 2016 und 2017 Ausbaggerungsarbeiten bei der Gusen sowie im Einzugsgebiet bei den Zubringerflüssen. Geschätzte Kosten € 30.000, unser Gemeindeanteil beträgt ein Drittel, den Rest finanzieren das Land OÖ und der Bund.

2015-04:   In St. Georgen schreiten die Bautätigkeiten beim "Pilotprojekt Gusental" voran.

(Infos: PRO Ausgabe 32 / April 2015)

2014-12-11, GR-Sitzung:   Bgm. Aufreiter erklärt, dass beim Bau des Rückhaltebeckens in St. Georgen beim „Radereck“ eine Zwischenlagerung des Schüttgutes erfolgt. Bei der Entsorgung des Materials soll ein Teil liegen bleiben, um so eine höhere Uferböschung zu erhalten. 

2014-03-27, GR-Sitzung:   Bgm. Aufreiter erläutert, dass beim "Pilotprojekt Gusental" das "Radereck" eingebunden werden soll. Die Gusen wird ab der Wimmingerbrücke Richtung Langenstein links und rechts ausgebaggert und beim "Radereck" erfolgt eine Aufschüttung.  Erforderlich sind dazu eine wasserrechtliche Bewilligung und eine neuerliche Prüfung durch den Gewässerbezirk Linz.
Da vom "Radereck" ausgehend immer wieder großflächige Überschemmungen im Gusener Becken erfolgen, ist auch bereits ein Projekt zur Entwässerung angedacht. Die Verklausungen in der Gusen sollen im April 2014 beseitigt werden.   

2013-12:        Bericht in Langenstein AKTUELL, Ausgabe 4/2013 (ÖVP)

Langenstein AKTUELL 4/2013


2013-09-18:   BINGHOSCH setzt sich für das "Pilotprojekt Gusental" in St. Georgen/Gusen ein. Im Oktober 2013 soll mit den Arbeiten begonnen werden. Projektkosten 5,2 Millionen Euro.

(Infos: Perger Tips / 18.09.2013)

2013-07-16:   Nach dem Donauhochwasser im Juni 2013 bringt Gottlieb Soriat aus St. Georgen die Bügerinitiative BINGHOSCH (BürgerInitiative für Nachhaltigen Gusen - HOchwasserSCHutz) wieder ins Leben und fordert die Freihaltung der Gusen.

(Infos: Perger Tips / 16.07.2013)

2012-12-13, GR-Sitzung:   Der Gewässerbezirk Linz führt 2013 Instandhaltungsarbeiten (Ertüchtigung der Gusen durch Ausbaggerungsmaßnahmen) durch. Geschätzte Kosten € 24.000, unser Gemeindeanteil beträgt ein Drittel, den Rest finanzieren das Land OÖ und der Bund.

2002-08:   Nach dem verherrenden Donauhochwasser im August 2002 gründete Regierungsrat Friedrich Steinkellner eine Bürgerinitiative (BINGHOSCH), die sich mit der Problematik der überdurchschnittlichen Wassermassen auseinandersetzte. Leider ist der Initiator zwei Jahre später verstorben und das Projekt wurde eingestellt.

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